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Rauschen, Raster, Kosmos

Die Ausstellung versammelt drei Bildräume, die unterschiedlichen Maßstäben entstammen, aber einer gemeinsamen Logik folgen: Rauschen als strukturierende Kraft.
Vom digitalen Sensor über industrielle Oberflächen bis hin zum kosmischen Raum entstehen Bilder, die nicht abbilden, sondern Zustände verdichten. Wahrnehmung oszilliert zwischen Nähe und Distanz, zwischen technischer Oberfläche und existenzieller Weite.

1. Sensorrauschen Werk 29103h3

Ein Bildfeld aus digitalem Rauschen, entstanden vor jeder Repräsentation.
Der Sensor wird nicht als neutrales Werkzeug verstanden, sondern als aktiver Bildproduzent. Struktur ersetzt Motiv.

2. Sitzoberfläche (Zug) Werk 0297

Ein industrielles Raster, isoliert aus seinem funktionalen Kontext.
Die alltägliche Oberfläche kippt in ein abstraktes System aus Wiederholung, Taktung und optischer Verdichtung.

3. Sternenhimmel Werk 5750

Kosmisches Rauschen als natürliches Gegenstück zur technischen Störung.
Der Blick richtet sich auf eine Ordnung, die jenseits menschlicher Kontrolle liegt und dennoch als Muster lesbar wird.

Werk 29103h3105 x 70cm | 5 + 3APWerk 0297105 x 70cm | 5 + 3APWerk 5750105 x 70cm | 5 + 3APShare