Zwischen Rausch und Vakuum thematisiert einen Zustand permanenter medialer Überlagerung. Digitale Bildströme aus Krise, Werbung und optimierten Lebensentwürfen erzeugen ein visuelles Grundrauschen, das nicht alarmiert, sondern beruhigt, bindet und Aufmerksamkeit stabilisiert.
Die Arbeiten entstehen direkt auf dem digitalen Sensor. Rauschen, Artefakte und technische Störungen werden nicht korrigiert, sondern als strukturbildende Elemente eingesetzt. Die Bildentstehung ist dem klassischen fotografischen Abbildungsprozess vorgelagert und entzieht sich repräsentativer Logik.
Die Werke verweigern Narration und Information. Sie fungieren nicht als Bilder von etwas, sondern als Manifestationen eines Zustands – zwischen Überreizung und Stillstand, zwischen Kontrolle und Kontrollverlust.








