Werkgruppe

Rauschen

seit 2020

Rauschen zeigt den Bildgrund, aus dem jede digitale Aufnahme hervorgeht. Thermische Bewegung, Quanteneffekte und statistische Schwankung werden sichtbar, bevor ein Motiv sie überdeckt. Das Bild vor dem Bild.

Archival Pigment Print

2910, 2024, 150 x 100 cm, Auflage 2 + 1 AP

zur Serie

Technisch bezeichnet Rauschen die Schwankung, die jedem Sensor innewohnt. Kulturell steht es für den Dauerstrom aus Nachrichten, Werbung und Bildträgern, der Wahrnehmung überlagert und Aufmerksamkeit zerteilt. Die Serie hält beides in einer Fläche fest: dichte, vibrierende Felder, in denen Wiederholung und Abweichung ineinandergreifen. Es entscheidet nicht mehr das Einzelbild, sondern Frequenz und Wiederholung. Das Rauschen beruhigt, indem es erschöpft.

„Sensorrauschen fungiert als ontologischer Bildgrund, als Matrix, aus der visuelle Struktur hervorgeht.“

3189, 2025, 45 x 30 cm, Auflage 5 + 1 AP

2909, 2024, 150 x 100 cm, Auflage 2 + 1 AP

0067, 2020, 105 x 70 cm, Auflage 3 + 1 AP

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