Statement
Sensorbasierte Bildpraxis. Bildentstehung, Wahrnehmung, Bildvertrauen.
Hubert Kaufmanns Arbeiten beginnen dort, wo digitale Bilder gewöhnlich unsichtbar bleiben. Ein Teil entsteht im Sensor selbst, in einer geschlossenen Kamera, in die kein Licht fällt. Sichtbar wird dann nicht die Welt, sondern das Material: Wärme, Zufall, die kleinsten Schwankungen im Sensor. Ein Bild vor jedem Bild, ein Pre-Image. Ein anderer Teil folgt dem Weg, den Bilder heute nehmen, bevor sie uns erreichen. Jedes Gerät, jeder Bildträger hinterlässt darin seine eigene Spur.
Täglich entstehen Bilder, hinter denen keine Welt mehr steht, und sie wirken glaubwürdig. Genau hier setzen die Arbeiten an. Sie verlangen keinen Glauben an das, was sie zeigen. Sie zeigen, woraus ein Bild besteht, bevor wir ihm glauben.
Bild als Ereignis, nicht Abbild. Das Werk beruhigt nicht. Es macht den Verlust sichtbar.
Biografie
Geboren in Zell am See. Lebt und arbeitet seit 2022 in Wien.
Einzelausstellungen
2026, Grundrauschen, PAFE, Wien
2025, Zwischen Rausch & Vakuum, dasRadetzky, Wien
2025, Werkschau, Studio 1180, Wien
2024, Werkschau, Dingelstedt 5, Wien
2023, Werkschau, Dingelstedt 5, Wien
2019, RGB Realitäten, Atelier 5020, Salzburg
2017, Werkschau, Atelier 5020, Salzburg
Ausstellungen und Beteiligungen
2027, Nature, reversed, At SUNSET, Den Haag
2026, BILDTRÄGER:IN, FOTOGALERIE WIEN im WUK, Wien
2025, Nichts zu sehen hier, GROSSRAUM, Wien
2015, photo::vienna #2, Museum für angewandte Kunst MAK, Wien
2013, SommerFrischeKunst, Bad Gastein
2012, SommerFrischeKunst, Bad Gastein
Bibliografie
Anne Avramut, Der Sensor als Bildgrund, 2026
Marko Zink, Das Unwirkliche im Wirklichen, 2025
Texte des Künstlers
Hubert Kaufmann, Neue Realitäten, 2026
Hubert Kaufmann, das Rauschen, 2019
Presse
Kurztext, Porträt und Pressebilder auf Anfrage.
Kontakt
studio@hubertkaufmann.com
Atelier in Wien, Besuch nach Vereinbarung
Intagram